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Standortmarke Ostbelgien gestartet

Über 500 Gäste und Mitwirkende waren am gestrigen Mittwoch dabei, als die Standortmarke Ostbelgien vorgestellt wurde.  Von den ersten Markenpartnern bis zu den „Made-in-Ostbelgien“-Häppchen beim Netzwerken im Anschluss – das St. Vither Triangel war von Kopf bis Fuß auf Ostbelgien eingestellt.

Warum braucht Ostbelgien eine Standortmarke?

Diese Frage beantwortete Ministerpräsident Oliver Paasch in seiner Rede: „Eine geringe Geburtenrate und eine alternde Gesellschaft werden uns vor die Herausforderung stellen, dass aus dem Berufsleben ausscheidende Menschen nicht mehr ausreichend durch nachrückende Arbeitskräfte ersetzt werden. Wir werden demnach auf Zuwanderung von Fach- und Führungskräften angewiesen sein, vor allem aus den angrenzenden Regionen. Zudem sind Investitionen und Unternehmensansiedlung auch für unsere Zukunft wichtig“.

Diese Beispiele verdeutlichen wie wichtig es ist, die Region als Standort mit Perspektive in den Köpfen der Menschen zu verankern. Außerdem stärkt ein gezieltes Marketing auch nach Innen die Identifikation mit der eigenen Region und ihren Trümpfen.

Gelebte Marke Allgäu

Dass sich ein gezieltes Marketing positiv auf den Wirtschafts- und Tourismusstandort auswirken kann, bestätigte Kerstin Duchardt mit ihrem Impulsreferat über die Erfahrungen des Allgäus. Sie berichtete darüber, welche enormen Potenziale frei werden, wenn die entscheidenden gesellschaftlichen Gruppen ihre Interessenskonflikte beiseite lassen und an einem Strang ziehen, um sich gemeinsam zu vermarkten. Mit ihrer Standortmarke gewann die süddeutsche Region den Superbrand-Award, eine Auszeichnung, die sonst eher Firmen wie Mercedes Benz oder Milka erhalten. Mit dem Gewinn des deutschen ADAC-Tourismuspreises erreichte die Region eine mediale Aufmerksamkeit, die sie mit ihrem geringen Werbebudget niemals hätte einkaufen können. Der größte Erfolg für die Allgäuer selber aber sei, so Duchardt , „dass wir es geschafft haben, gemeinsam die Dachmarke zu erarbeiten und sie zu leben.“

Markenpartner jetzt und in Zukunft

Auf dem Markt der Möglichkeiten stellten sich am Mittwoch auch die Institutionen vor, die bereits Markenpartner sind. Neben der Tourismusagentur zeigten Parlament, Medienzentrum sowie andere Einrichtungen und öffentliche Institutionen ihre künftige Außenkommunikation. Neben regionalen Unternehmen sind auch Kulturakteure und Vereinigungen eingeladen, Partner der Marke zu werden und zur Steigerung ihrer Bekanntheit ihre Kräfte zu bündeln.

Mitmachen und gewinnen für alle Ostbelgier

Die Veranstaltung war Startschuss für alle, die hier leben, Ostbelgien zu ihrer Marke zu machen. Ab jetzt sind alle Ostbelgier eingeladen, mitzumachen: Unter dem Motto „Ostbelgien neu entdecken“ rufen wir zu einem Geschichtenwettbewerb auf. Gesucht werden Geschichten über Lieblingsmenschen, -projekte, -orte, die einzigartig ostbelgisch sind.

Wer Markenpartner  werden möchte oder sich am Geschichtenwettbewerb beteiligen will, findet alle Informationen auf www.ostbelgien-neu-entdecken.be

Markt der Möglichkeiten
Einlass und Podiumsdiskussion
Willkommen Ostbelgien