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MOCKEL AG: CNC-Präzisionsfertigung aus Eupen

Das Eupener Familienunternehmen Mockel besteht seit 70 Jahren. Auf modernsten CNC-Maschinen fertigen derzeit 55 Mitarbeiter Präzisionsteile aus Metall für Abnehmer in Europa und den USA, unter anderem für die Luft- und Raumfahrt.

Annabelle Mockel führt den innovativen Betrieb in Eupen nunmehr in vierter Generation. 2016 übergab Robert Mockel die Geschäftsführung an seine Tochter. Er hatte im Jahr 2000 die Fertigungshallen im heutigen East Belgium Park aufgebaut und die Firma kontinuierlich erweitert, insbesondere die Stammkundschaft.

Die MOCKEL AG bedient komplexe Anfragen von Systemlieferanten aus Verteidigung, Luft- und Raumfahrt. Auch Unternehmen aus der Medizin- oder Energietechnik, Hydraulik und dem allgemeinen Maschinenbau vertrauen auf die Hochpräzisionsmechanik aus Eupen. Gefertigt wird nach den besonders strengen europäischen Richtlinien der Luft-und Raumfahrt sowie der Medizintechnik, EN 9100 und ISO 13485.

Technisch perfekte Umsetzung aller Kundenwünsche

Know-how, langjährige Erfahrung, ein Maschinenpark mit neuester Steuerungstechnik und bestens qualifizierte Mitarbeiter sorgen dafür, dass das Team um Geschäftsführerin Annabelle Mockel sämtliche Aspekte der Fertigung von komplexen Teilen abdeckt. Das Unternehmen arbeitet mit modernster CNC-Präzisionstechnik. Kleine oder große, einfache oder hochkomplexe Komponenten, Serien von 5 bis zu 10.000 Stück: Vom Konzept bis zur vollständigen Integration der Teile werden die Vorstellungen der Kunden stets technisch perfekt umgesetzt. Gefertigt wird auf Basis der Ideen, Pläne oder Prototypen der Auftraggeber.

„Ich schätze Ostbelgien als Grenzregion mit ihrer gesamten Vielfalt, ihrer Umgebung und ihren Sprachen. Wir Ostbelgier sind genau deshalb anpassungsfähig und über die Grenzen hinaus einsetzbar. Die Region ist angenehm zum Leben und zum Arbeiten." Annabelle Mockel, Geschäftsführerin Mockel AG

Entwicklungsmöglichkeiten durch Aus- und Weiterbildung

„Wir haben einen tollen Mix aus jüngeren und älteren Mitarbeitern; die Jüngeren lernen von den Erfahrenen und umgekehrt beflügeln sie Fortschritt und Innovation.

Als Familienunternehmen sind wir darauf bedacht, dass unsere Mitarbeiter ihre Karriere bei uns langfristig gestalten können und bieten viele Entwicklungsmöglichkeiten.

Kontinuierlich investieren wir in ihre Aus- und Weiterbildung“, betont die Geschäftsführerin. Seit September 2016 bildet der Betrieb erneut 3 Auszubildende aus. Regelmäßig absolvieren Studenten von der FH Aachen, der Haute École de Namur-Liège-Luxembourg (HENALLUX) und der Haute École Libre Mosane (HELMo) ihre Praktika in dem Familienunternehmen.

Automatisierte Fertigung sichert Wettbewerbsfähigkeit

2016 wurde die Automatisierung in der Fertigung noch einmal entscheidend vorangetrieben. Seit Mai ist der erste Roboter in eine 5-Achsen-Bearbeitungs-Zelle integriert. „Die Kombination aus hochqualifizierten Mitarbeitern und Automatisierung sichert unsere langfristige Wettbewerbsfähigkeit“, so Annabelle Mockel.

Auftraggeber möchten zunehmend die gesamte Wertschöpfungs- und Lieferkette (Supply Chain) an die Lieferanten abgeben. Hierzu zählen zum Beispiel Materialeinkauf, Oberflächenbehandlungen und die Baugruppenmontage. „Daher wird zukünftig für uns das Projektmanagement noch an Bedeutung gewinnen“, sagt Annabelle Mockel, „für die nächsten Jahre planen wir weitere Optimierungen der Arbeits- und Produktionsprozesse.“

Ausbildungsjobs in der Metallbranche sind anspruchsvoll und haben gute Zukunftsaussichten. Das Technologieunternehmen ist immer an Bewerbungen motivierter und zielstrebiger Mitarbeiter interessiert und veröffentlicht aktuelle Stellenangebote auf seiner Webseite.

Die MOCKEL AG nimmt regelmäßig an der Talentum-Jobmesse sowie am Informationstag "Initiative Zukunft Metall" teil. Dies bietet die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen und die Firma als Arbeitgeber zu präsentieren.